0 Gedanken zu „konservieren“

  1. Der Begriff Webcam geht auf Webseiten zurück, auf denen durch den Betreiber regelmäßig aktualisierte Bilder angeboten werden. Bei vielen Webcams wird dabei das Bild nur in längeren Abständen (z. B. alle 15 Minuten) aktualisiert, nur manche Webcams bieten tatsächlich eine Art Live-Stream. Webcams werden häufig durch Firmen oder öffentliche Einrichtungen angeboten die über eine Festverbindung zum Internet verfügen. Dadurch fallen für den Betrieb der Webcams nur geringe Kosten an. Aber auch Privatpersonen z. B. mit DSL-Anschluss stellen zunehmend Webcams bereit. Die Motive für den Betrieb einer Webcam sind unterschiedlichster Natur: Von der reinen Hobbyausübung, Exhibitionismus, Werbung bis hin zu rein finanziellen Interessen. Dargestellt werden die unterschiedlichsten Inhalte: Öffentliche Plätze, Büroarbeitsplätze, Privatwohnungen, Sexualakte, Baustellen und anderes.

    Die für den Betrieb notwendige Technik ist inzwischen preiswert und weltweit sehr verbreitet. Dies erlaubt früher in dieser Weise nicht mögliche Einblicke in das Privatleben von Menschen, die sich aus verschiedenen Gründen – oftmals rund um die Uhr – von einer Webcam überwachen lassen (Voyeurismus, Exhibitionismus). Aber auch kommerzielle Nutzer ziehen Nutzen aus dem Angebot von Webcams: Neben der Bereitstellung kostenpflichtiger Webcams (z. B. mit pornographischen Inhalten) können diese auch zu Marketing-Zwecken verwendet werden. So verwendet die Tourismusindustrie zunehmend Webcams, um potentiellen Kunden ein aktuelles Bild vom Urlaubsort zur Verfügung zu stellen

  2. Der Titel konservieren ist total falsch: so konserviert man nicht, so lagert man sparsamer und luftgeschützt! Auch vakuumiert kann der Inhalt verwesen. Lebt der Inhalt, also hier die Frau, noch, ist der Stoffwechsel immer noch am laufen. Sie müsste, um konserviert zu sein, eingefroren werden, und ob sie das überleben würde, ist dann eine andere Frage!
    Sie ist ja nicht mal komplett vakuumiert, in ihrer Lunge wie auch im ganzen Körper befindet sich noch jede menge Luft!
    Atmen kann sie durch ein Loch im Plastik.

  3. Ich wurde auch mal konserviert bzw. vakuumiert. Würd es aber nicht mehr machen, wurde nämlich nicht nur betatscht. Bewegen kann man sich nicht und wehren erst recht nicht. Nur wen ich von jemanden weiß, das er nichts mit mir anstellen würde, dann vielleicht – ist nämlich schon irgendwie lustig. War ja auch selbst schuld.

  4. Es ist ein eine Urban Legend, die sich seit dem James Bond Film Goldfinger hält, dass man erstickt, wenn die Haut vollkommen bedeckt ist, sei es von Gold oder hier in so nem Vakuum. Die Haut beim Menschen ist grad mal zu 1% an der Atmung beteiligt. Das Mädel hat ja ein Röhrchen im Mund zum Atmen, damit kann sie ziemlich lange durchhalten. Gesund ist das aber auf Dauer sicher auch nicht.

  5. Hab ich das Gegenteil behauptet? Lies mal genau was da steht. Die Haut ist mit 1% (!!!) an der Atmung beteiligt, was bedeutet, dass das Mädel ziemlich lang ohne Schaden in dem Vakuum bleiben kann. Sie wird NICHT ersticken, nur weil kein Sauerstoff mehr an die Haut kommt. Wenn sie bei Brainiac das Gegenteil behaupten, dann verzapfen die extremen Blödsinn! Im Übrigen finde ich es ziemlich armseelig, hier statt Argumenten mit "pfosten" etc. zu kommen.

    Hier mal ein Link für dich, vielleicht bekommst du dann auch noch was Bildung ab:

    http://tinyurl.com/2s47f9
    Übrigens: Man erstickt auch nicht unter Wasser im Neoprenanzug. Und auch Verbrennungsopfer sterben nicht, weil die Haut nicht mehr atmen kann. Frag mal nen Mediziner!

  6. bitte besonders den letzten absatz zu beachten!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Goldfinger

    Ersticken durch Goldüberzug

    In einer Szene zu Beginn des Films wird eine Frau durch „Hauterstickung“ getötet. Ihr Körper war vollständig mit Gold überzogen worden und sie starb, da ihre Haut nicht mehr „atmen“ konnte. Angeblich basiert diese Idee auf der Geschichte eines Models aus der Schweiz, die ihren Körper mit Goldfarbe überzogen hatte und erstickte. Doch obwohl diese Erklärung plausibel erscheint, wurde darüber spekuliert, ob dies überhaupt möglich sei.

    Menschen (wie auch alle Säugetiere) atmen durch Mund und Nase. Die einzigen Lebewesen, die durch die „Haut“ atmen, sind einige Insekten- und Amphibienarten. Wenn es wirklich wahr wäre, dass die Hautatmung für Menschen lebensnotwendig ist, wäre es unmöglich, ein längeres Bad zu nehmen, eine Taucherausrüstung anzuziehen oder sonstige Aktivitäten auszuüben, die eine großflächige Bedeckung des Körpers erfordern. Die eigentliche Gefahr liegt darin, dass die Farbe beim Trocknen ihre Oberfläche verringert und so einschnürend wirkt, was zu Erstickung führen kann. Außerdem wäre eine vollständige Bemalung der Haut insofern sehr gefährlich, als man nicht mehr schwitzen könnte und so eine Überhitzung riskierte. Des weiteren können sich bei einem Überzug mit Metallen (sogar bei Gold) Ionen bilden, die zu einer Vergiftung führen. Deshalb sind z.B. in Kosmetika Metalle verboten.

    In der amerikanischen Serie "Myth Busters" wurde erfolgreich belegt, dass man durch einen kompletten Überzug mit (Gold-)Farbe nicht ersticken kann, es aber durchaus zu Symptomen wie Hitzewallungen und Kurzatmigkeit kommen kann.

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